6.3.2021

Buch und Katze.

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graue Katze guckt skeptisch auf dem Sofa, ich sitze daneben und lese von Emilia Roig “why we matter – Das Ende der Unterdrückung”

Mehr braucht’s im Moment nicht. Und bevor ihr fragt: Nein, das ist nicht meine Katze.

Ich suche im Moment ziemlich verzweifelt nach diesen Momenten der Ruhe, sie entziehen sich mir so schnell. Mein Fokus ist völlig abhanden gekommen. Ständig in Gedanken dort, wo ich nicht sein will. Diese Unzufriedenheit mit sich selbst, weil nicht alles so läuft, wie’s soll. Ich wollte doch, ich war damit schon so viel weiter. Das betrifft viele Lebensbereiche: Ich wollte doch mehr Sport machen, ich war beim Aufräumen und Ausmisten schon so viel weiter, wieso gerate ich beim Schreiben so ins Schlingern, woher kommt denn jetzt diese unbändige Wut – unbändig, darüber denkt man dann nach und stellt fest, sie lässt sich wirklich nicht mehr bändigen. Und lesen, was ist daraus geworden, ständig hängt man auf Nachrichtenseiten, starrt Inzidenzwerte an, whatever. Ihr kennt das.

Das heute, das war ein seltener Tag. Ich hatte Zeit, stundenlang, ich konnte erst schlafen und dann fand ich ein Plätzchen ganz für mich allein. Mit Katze. Mit Buch. Das war sehr schön, ich kann das empfehlen. Und mehr war heute auch gar nicht los, ehrlich gesagt. Ich war ein bisschen mehr bei mir, das tat mir gut und ich hoffe, das gelingt nun wieder häufiger.

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