24.1.2023

Du könntest auch wieder bloggen.

Zum Thema „Autorinnenleben“

Vielleicht ist ein Tag, an dem eine müde ist, genauso gut wie jeder andere, um das mit dem Bloggen mal wieder zu versuchen. Einfach, um den Kopf ein wenig leer zu bekommen. Früher hätte ich das drüben bei Twitter gemacht, aber nun ja, Twitter ist auch nicht mehr das, was es mal war (und ich frage mich, ob es das überhaupt mal war, also vor 10+ Jahren, als es noch nicht zum Spielball von Milliardären wurde, die gern Waschbecken in die Firmenzentrale schleppen. Oder alle stammtischparlierend ihre Meinung dem Gegenüber aufdrücken, reindrücken wollten.).

Jedenfalls: Der Gedanke war schon länger da “du könntest auch wieder bloggen”, aber dann öffnete ich das Blog, sah die vielen Entwürfe aka Versuche, das mit “du könntest mal wieder bloggen” umzusetzen, sah die vielen noch fehlenden Buch-Unterseiten, weil ich offenbar häufiger 400-Seiten-Romane schreibe als meine Webseite zu pflegen.

Jedenfalls: Hier bin ich. An einem eher schlechten Tag. Das muss ich aushalten, na gut. Ich muss das fehlende Licht aushalten (und sitze tapfer vor der Tageslichtlampe), die Kälte (dagegen gibt’s Wollsachen), die Müdigkeit (Schlaf würde helfen, aber ach …). Und dass es beim Schreiben nicht so vorangeht, wie ich’s gern hätte, aber das ist ja Dauerzustand, ich genüge mir ja nie. Aber das liegt daran, dass ich mir tendenziell zu viel vornehme, da bin ich mir die größte Feindin. Ich habe gelernt, damit umzugehen, ist aber eben an Tagen wie heute echt schwierig.

Was da helfen wird: Heute bestellen wir Essen. Ich räume das Arbeitszimmer auf. Koche mir einen Becher Tee, schreibe noch ein bisschen (alle grandiosen Ziele einfach gestrichen!), erzähle euch, dass es mir nicht gut geht – und dann geht’s hoffentlich früh ins Bett. Morgen ist ein neuer Tag, da kann es nur besser werden. Oder gut. Oder anders, das wäre auch schon ein Fortschritt.

Vor einem Jahr jedenfalls, da fiel ich von dieser Laune Ende Januar in ein sehr, sehr tiefes Loch. Und das soll diesmal (bitte!) nicht passieren.

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